Wie können Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft noch stärker miteinander in Dialog treten? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigten sich die Teilnehmenden des 84. Netzwerktreffens des Science Center Netzwerks an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU), bei dem auch das Center for Technology-driven Social Innovation (CTSi) vertreten war.

Das Treffen bot Raum für Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Reflexion aktueller Entwicklungen in der Wissenschaftskommunikation und im Wissenstransfer. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Zirkus des Wissens, der innovative und interaktive Zugänge zur Vermittlung von Wissenschaft und Forschung präsentierte. Dort wurde den Teilnehmenden unter anderem das Stück „Matildas Dream“ vorgestellt, das eindrucksvoll zeigt, wie künstlerische Formate neue Perspektiven auf Wissenschaft und gesellschaftliche Fragestellungen eröffnen können.

In der anschließenden Diskussion stand die Frage im Mittelpunkt, wie Wissenstransfer durch trans- und interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter gestärkt werden kann. Dabei wurden insbesondere die Potenziale einer engeren Vernetzung von Wissenschaft, Technologie und Kunst beleuchtet. Die Verbindung unterschiedlicher Perspektiven wurde als wichtiger Ansatz hervorgehoben, um komplexe gesellschaftliche Herausforderungen verständlich zu vermitteln, neue Zielgruppen zu erreichen und innovative Lösungsansätze zu entwickeln.

Das Netzwerktreffen machte einmal mehr deutlich, wie wertvoll Kooperationen über Fachgrenzen hinweg für eine lebendige Wissenschaftskommunikation sind. Das CTSi nutzte die Gelegenheit, auf das von ihm mitinitiierte Doktoratskolleg STE[A+]M hinzuweisen, dessen Ziele sich in den vor Ort erörterten Ansätzen widerspiegeln. Dieses Doktoratskolleg fördert die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen, Kunst und Mathematik und schafft neue Zugänge zu Forschung, Innovation und gesellschaftlicher Teilhabe. So trägt es dazu bei, die Verbindung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken, und eröffnet kreative Lösungswege für komplexe Herausforderungen.

Titelbild: © CTSi 2026