

Assoc.Prof. Dr.techn. Dipl.-Ing.
Hilda Tellioğlu
(Circle Leitung)
Der ResponsibleComputing circle untersucht die Beziehung zwischen Technologie, insbesondere Computersystemen, und den Gesellschaftsstrukturen, die unsere Welt prägen. Wir nutzen interdisziplinäre Forschung aus den Bereichen Ethik, Information, Recht, Politik und sozialer Verantwortung, um die gesellschaftlichen Auswirkungen dieses komplexen Zusammenspiels zu erforschen. Unsere Forschung befasst sich mit kritischen Fragen in diesen Schlüsselbereichen: Ethische Überlegungen bei der Entwicklung und Gestaltung von Technologien, Abwehr von technologischen Bedrohungen, Nutzung von Technologie für positive Auswirkungen, Algorithmische Verantwortung und gesellschaftliche Auswirkungen, Digitale Inklusion
Reflexion & Einfluss: Wir analysieren die Auswirkungen technologischer Fortschritte kritisch. Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass Technologie als Katalysator für einen verantwortungsvollen, nachhaltigen und integrativen gesellschaftlichen Fortschritt wirkt.
Kritik & Advocacy: Wir kritisieren und bekämpfen aktiv Initiativen, bei denen Technologie die Gefahr birgt, eine nicht nachhaltige Entwicklung zu fördern oder eine dehumanisierte, dystopische Zukunft zu begünstigen.
Wir freuen uns bekannt zu geben, dass Dr. Kevin M. Blasiak sich im Rahmen eines hoch kompetitiven Auswahlverfahrens erfolgreich um eine Förderung im 1000-Ideen-Programm des Wissenschaftsfonds FWF beworben hat. Die Leitung des Projekts erfolgt durch ihn am CTSi//circle.responsibleComputing.
MehrCTSi startet FFG-gefördertes Projekt zur Erforschung ethischer KI-Chatbots zur Gewaltprävention, geleitet von Kevin M. Blasiak vom CTSi//circle.responsibleComputing.
MehrIm Rahmen der European Conference on Computer-Supported Cooperative Work (ECSCW) 2025 in Newcastle, GB veranstalteten Kevin M. Blasiak (TU Wien, CTSi, circle.responsibleComputing) & Daniel E. Levenson (Swansea University) den Workshop Shifting the Conversation on the Malicious Use of AI: A Value Sensitive Approach for Stakeholder Consensus.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing veranstaltet den letzten Brown-Bag-Vortrag des Semesters zum Thema Digital Laziness: Why the Real AI Risk Is Human Surrender mit Forscherin, Autorin und Gründerin der AI Literacy Alliance Dr. Patrizia Ecker.
MehrIm Rahmen eines inspirierenden Austauschs mit der Universität Twente organisierte das Center for Technology and Society (CTS) der TU Wien einen interdisziplinären Workshop zum verantwortungsvollen Einsatz von KI sowie die Beteiligung der Gäste am TECH DESIGN SPRINT 2025 – zwei Formate, die gelebte internationale Zusammenarbeit und ethikorientierte Technologiegestaltung exemplarisch verbinden.
MehrWir freuen uns über Beiträge zum ECSCW 2025 Pre-Conference Workshop zum Thema Malicious Use of AI, der am 1. Juli in Newcastle upon Tyne, UK, stattfindet. Die Einreichungsfrist ist der 10 Juni 2025.
Bitte beachten: Der Call ist nur auf Englisch verfügbar.
Der CTS//circle.responsibleComputing veranstaltet unseren nächsten Brown-Bag-Talk zum Thema Perception vs. Reality: The Illusion of Security – Why We (Erroneously) Trust Technologies in the Age of AI Revolution mit Rafael Vrecar.
MehrIm April nahm Kevin Blasiak am 2025 Milton Wolf Seminar on Media and Diplomacy an der Diplomatischen Akademie Wien teil, organisiert in Kooperation mit der Annenberg School for Communication (University of Pennsylvania), der American Austrian Foundation und der Austrian Marshall Plan Foundation.
MehrKevin Blasiak wurde eingeladen, am 2025 Paris Defence and Strategy Forum im Rahmen des akademischen Tracks teilzunehmen und sich an hochrangigen Diskussionen über die Zukunft der internationalen Sicherheit zu beteiligen.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing veranstaltet unseren ersten Brown-Bag-Talk des Jahres 2025 zum Thema Educational Games for Digital Education: Uncovering learners’ misconceptions mit Assistant Professor Dr. rer. nat. René Röpke. Teilnahme ist vor Ort oder online möglich.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing veranstaltet den letzten Brown-Bag-Talk des Jahres 2024 zum Thema Youth. Unsettled Everyday Lives and Young People’s (Non)Digital Access to Urban Public Space. An Intersectional Research Project on Social Inequality mit Alvie Augustin. Teilnahme ist vor Ort oder online möglich.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing veranstaltete den nächsten Brown Bag Vortrag im neuen Semester zum Thema Relational matters: Arts-based Spatial Education & Media Ecology mit Theresa Schütz.. Alle sind herzlich dazu eingeladen vor Ort in Person oder online teilzunehmen.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing freut sich, die kürzliche Veröffentlichung eines Catchword-Artikels mit CTS Co-Autor unter dem Titel „Shadowbanning“ im Business & Information Systems Engineering (BISE) bekannt zu geben.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing veranstaltete den ersten Brown Bag Vortrag im neuen Semester zu Perspectives on Designing Interactive Technologies for Wellbeing mit Prof. tekn. dr. Paweł W. Woźniak.. Eine Aufnahme des Vortrags ist auf YouTube verfügbar.
MehrUnsere Teilnahme an der internationale Konferenz “Terrorism And Social Media” (TASM) 2024, die am 18. und 19. Juni auf dem Bay Campus der Swansea University stattfand.
MehrIm vergangenen Semester veranstaltete der CTS//circle.responsibleComputing eine spannende und aufschlussreiche Brown Bag Seminarreihe mit dem Titel “Exploring The Frontiers of Responsible Computing”.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing freut sich, die kürzliche Veröffentlichung eines IS-Tutorial-Artikels mit dem Titel „Trigger Warning: This Study Contains Extremist Content. Research Strategies for Investigations of Online Extremism and Terrorism“ in den Communications of the Association for Information Systems (CAIS) bekannt zu geben.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing veranstaltete den dritten Vortrag zu Designing and Executing User Studies: Best Practices for Responsible Computing in der neuen Brown Bag Seminarreihe “Exploring the Frontiers of Responsible Computing.” Nehmen Sie gerne in Person vor Ort oder online teil.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing veranstaltete den zweiten Vortrag zu Co-Creation and Participation of Citizens in Urban Planning in der neuen Brown Bag Seminarreihe “Exploring the Frontiers of Responsible Computing.” Nehmen Sie gerne in Person vor Ort oder im Livestream auf YouTube teil.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing veranstaltete kürzlich den ersten Vortrag in der neuen Brown Bag Seminarreihe “Exploring the Frontiers of Responsible Computing.” Die Aufzeichnung des Vortrags kann auf YouTube angesehen werden.
MehrDas CTS schaut in diesem Jahr u.a. gezielt auf das Thema Robotik. Der fortlaufende Fortschritt der Robotertechnologie hat das Potenzial Industrien zu revolutionieren, die Produktivität zu steigern und die Art und Weise wie Menschen mit Maschinen interagieren zu ändern. Die Konsequenzen dieser Entwicklung haben einen signifikanten Einfluß auf die Gesellschaft und könnten eine Neudefinition von Arbeitsstrukturen, eine Anpassung der Bildungssysteme und eine breite Debatte über ethische und soziale Auswirkungen von Automatisierung und künstlicher Intelligenz umfassen. Aus diesem Grund bringen wir eine Reihe Einblicke in tolle Aktivitäten aus allen unseren Häusern.
MehrDer CTS//circle.responsibleComputing und das CTS freut sich, eine neue Brown Bag Seminarreihe anzukündigen, die am 11.04.2024 von 12:00 bis 13:00 Uhr sowohl in Person als auch online startet. Die Reihe behandelt die sich ständig weiterentwickelnde Landschaft des verantwortungsvollen Umgangs mit Technologie (Responsible Computing)!
MehrDie Schilddrüse und deren Hormone im thyreotropen Regelkreis sind ein komplexes System, das die Schild- drüsenfunktion reguliert. In diesem jungen Forschungsgebiet können medizinische Hilfmittel auf Grundlage mathematischer Modelle hier Behandlungszeiten verkürzen. Das langfristige Ziel ist daher die Entwicklung eines medizinischen Assistenztools. Hierfür bildete das CTS-Projekt den Proof of Concept für die Machbarkeit dieses Assistenztools. Anschlussprojekte sind in Planung.
MehrDas C!S und CTS durften 25 Studierende des Studiengangs Philosophy of Science, Technology & Society der Universität Twente für einen Workshop zu Critical Algorithm Studies begrüßen.
MehrGoDataSpace war ein exploratives Forschungsprojekt über die Governance von Urban Data Space. Ziel des Projekts war es, die aufkommende Technologie des Urban Data Space (U/DS) zu bewerten und die Grundlage für zukünftige Forschungsprojekte und Technologieentwicklung in diesem Bereich zu schaffen. Die Ergebnisse einer Reihe von Workshops mit Interessenvertreter:innen aus Forschung, Politik, Zivilgesellschaft und Industrie bieten eine explorative Bewertung von U/DS und ihrer Verwaltung, um die künftige Forschung zu leiten, sowie die Politik zu informieren.
MehrDer thematisch-inhaltliche Rahmen des Projekts bestand darin, Möglichkeiten zu erforschen, wie Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in der Weitergabe Ihrer Fähigkeiten digitaler Kompetenzen unterstützt werden können. Das Projektteam stellte fest: es besteht ein Bedarf an Unterstützung für junge Menschen mit Behinderungen; es gibt nur wenige Projekte, die Fähigkeiten zur Selbsthilfe vermitteln; es ist komplex, eine ganzheitliche Unterstützung zu entwickeln; Plattformen und ein spielerischer Zugang können hilfreich sein.
MehrDieses Projekt zielte darauf ab, die Beeinflussung des Peer-to-Peer-(P2P)-Carsharings in verschiedenen Nachbarschaften zu untersuchen und dabei Unterschiede in der Wahrnehmung derjenigen, die Carsharing anbieten/nutzen, mit denen, die es nicht anbieten/nutzen, zu identifizieren. Zu diesem Zweck wurde eine vergleichende Analyse in drei verschiedenen Nachbarschaften durchgeführt.
MehrDipl.-Ing.(FH) Georg Jäggle stellt sein CTS-gefördertes Projekt “Digital Literacy in Robotics” vor.
MehrProf. Simon Güntner (TU Wien, Raumplanung) stellt sein Projekt zum Thema “Digitale Partizipation” vor.
MehrMit der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft sowie nahezu aller Lebensbereiche verändert sich auch der Handlungsspielraum, die Rolle und die Verantwortung von Informatiker:innen als Expert:innen und Designer:innen dieser Entwicklungen. Dieses Projekt setzte sich mit Rollenbildern und Ingenieursmentalitäten in der Informatik auseinander. Die Ergebnisse zeigen, dass die Denkweisen von Techniker:innen oft vernachlässigt werden, während das Interesse an Fragen zur Verantwortung groß ist.
MehrIm Blick dieses Projektes waren Technologieentwicklungen zur Förderung von Pflege und Betreuung im Wohnumfeld. Dazu wurde ein Best Practice Scoping zu Vorhaben im Bereich nationale Active-Assisted-Living-(AAL)-Projekte entwickelt. Die entstandenen Empfehlungen für zukünftige AAL-Projekte betonen die frühzeitige Einbindung der Nutzer:innen in die Technologieentiwcklungen sowie einen kontinuierlichen und weitreichenden Kontakt über das Projektende hinaus.
MehrZiel dieses partizipativen Forschungsprojekts war die Auseinandersetzung mit der Frage, wann, wo und weshalb ‚one-size-fits-all’ Prämissen, also die Annahme, dass dieselben digitalen Lösungen die Probleme aller Menschen abfangen könnten, bei einer inklusiven Ausgestaltung an ihre Grenzen stößt. Inhaltlich wurde ausgehend von theoretischen Überlegungen zu Inklusion und Digitalisierung unter Berücksichtigung verschiedener Dimensionen (u.a. rechtliche, wirtschaftliche, politische) ein praxisrelevantes Modell für inklusive Digitalisierung für unterschiedliche Anwendungsfelder (z.b. inklusive Schule oder Ökonomie/Arbeitsmarkt) erarbeitet.
MehrDas Projekt hatte zum Ziel, digitale Bildungsbarrieren (im Besonderen für unterprivilegierte Menschen) zu identifizieren und für diese Lösungsansätze aufzuzeigen. Dabei lag der Fokus auf der Förderung eines Technologieverständnisses gegenüber der Digitalisierung und Robotik. Durch Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde ein universelles Design erstellt, das die Komplexität im digitalen Raum reduziert und verständlich macht und zudem soziale sowie technische Innovationen vorantreibt.
MehrZiel des Projektes war es, die Zukunft von Automated Driving Systems (ADS) Lernumgebungen im Großraum Wien zu erforschen. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem asparn.mobil LAB. Dabei wurden Fragen zu systematischen Verzerrungen in Lernumgebungen beantwortet, um den Einsatz von Automated Driving Systems in verschiedenen Kontexten genauer untersuchen zu können. Darüber hinaus wurden Leitlinien für die Korrektur von Verzerrungen in Trainingsdaten entwickelt.
MehrDas Konsortium des Projektes analysierte bestehende partizipatorische Online-Plattformen (wie etwa die App „SagsWien“) im Kontext digitaler Governance und Gemeinschaftsinteraktion. Ziel war es, die Bürger:inneninteraktion und die Reaktion der Plattformbetreiber besser zu verstehen und kritische Aspekte bei der Entwicklung neuer digitaler Tools für die Gemeinschaftsinteraktion zu berücksichtigen.
MehrDas Feld der Informatik und sozio-technischen Systeme greift unter anderem auf Methoden aus der Informatik, den Sozialwissenschaften, der Organisationsforschung und der Mensch-Computer-Interaktion zurück (Carroll, 2013). Dies macht es zu einem reichen und lebendigen Bereich, der wertvolle Einblicke in die Entwicklung von Technologien bieten kann, die nicht nur technisch fortgeschritten, sondern auch gesellschaftlich verantwortungsbewusst und effektiv in ihrem Wirken sind (Sommerville, 2018).
Die Theorie der sozio-technischen Systeme entstand in der Organisationsentwicklung, um die Interaktion von Menschen und Technologie am Arbeitsplatz zu erklären (Trist & Bamforth, 1951). Sie postuliert, dass sowohl die sozialen Aspekte (Einzelpersonen, Rollen, Beziehungen, Kultur, etc.) als auch die technischen Aspekte (Werkzeuge, Maschinen, Prozesse, etc.) voneinander abhängig sind und gemeinsam betrachtet werden müssen, um die Effektivität eines Systems sicherzustellen (Bostrom & Heinen, 1977).
In der Informatik kann die Forschung zu sozio-technischen Systemen viele Aktivitäten umfassen, darunter:
Das Feld der Informatik und sozio-technischen Systeme greift auf Methoden aus der Informatik, den Sozialwissenschaften, der Organisationsforschung und der Mensch-Computer-Interaktion zurück, unter anderem (Carroll, 2013). Dies macht es zu einem reichen und lebendigen Bereich, der wertvolle Einblicke in die Entwicklung von Technologien bieten kann, die nicht nur technisch fortgeschritten, sondern auch gesellschaftlich verantwortlich und effektiv in ihrem beabsichtigten Kontext sind (Sommerville, 2018).
Technologische Fortschritte haben schon immer einzigartige Herausforderungen für die wissenschaftliche Forschung und die Gesellschaft im Allgemeinen geschaffen. Angesichts der allgegenwärtigen Natur der heutigen Informations- und Kommunikationstechnologien und des raschen technologischen Fortschritts sind die Konsequenzen dieser Entwicklungen selten klar und müssen aus vielfältigen Perspektiven sorgfältig betrachtet werden.
Das Center for Informatics and Society der Technischen Universität Wien, dem Leitmotiv ‘Technologie für Menschen’ folgend, untersuchte Entwicklungen im Schnittpunkt von Gesellschaft und Informatik, unterstützte Forschungsbemühungen in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und förderte einen offenen Diskurs durch Workshops, Vorträge und öffentliche Veranstaltungen.
Die Umwandlung vom Center for Informatics & Society (C!S) zum Center for Technology & Society (CTSi) spiegelt die sich entwickelnde Landschaft der Technologie und ihre tiefgreifenden Auswirkungen auf die Gesellschaft wider. Da die Technologie weiterhin rasant voranschreitet, ist es unerlässlich, unseren Fokus zu erweitern, um nicht nur die Informatik oder technischen Aspekte, sondern auch die breiteren gesellschaftlichen Auswirkungen zu erfassen. Der neue Name, CTSi, erfasst besser die interdisziplinäre Erforschung der Schnittstelle zwischen Technologie und Gesellschaft und betont unser Engagement für eine ethische, nachhaltige und inklusive Entwicklung in einer sich ständig verändernden technologischen Welt.
Referenzen














Assoc.Prof. Dr.techn. Dipl.-Ing.
Hilda Tellioğlu
(Circle Leitung)